Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin des BMLEH: Dialog und Austausch zur Zusammenarbeit und weiteren Stärkung der Beziehungen zwischen Uruguay und Deutschland
Am 13. und 14. Juli besuchte Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), in Begleitung einer deutschen Delegation, Uruguay, um die bilaterale Zusammenarbeit zu vertiefen.
Der Delegation gehörten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und dem deutschen Agrarsektor an. Gemeinsam mit uruguayischen Behörden und Institutionen absolvierte sie ein umfangreiches Programm.
Die Gespräche begannen am Montag im Ministerium für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei (MGAP) mit einem Austausch zwischen den zentralen Akteuren der Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der bilateralen Kooperation.
Darüber hinaus fanden Treffen mit der AHK Uruguay - der Deutsch-Uruguayischen Industrie- und Handelskammer - und dem uruguayischen Außenministerium statt, um Möglichkeiten zur weiteren Kooperation zu erörtern, mit besonderem Blick auf das EU-Mercosur-Abkommen.
Der Tag endete mit einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters. Dort unterzeichneten Minister Alfredo Fratti (MGAP) und Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf (BMLEH) ein Addendum zur Gemeinsamen Absichtserklärung durch das die „blaue Bioökonomie“ als neuer Bereich der Zusammenarbeit zwischen Uruguay und Deutschland aufgenommen wurde.
Am Dienstag besuchte die Delegation die Nationale Baumschule des MGAP in Toledo und die Versuchsstation von INIA Uruguay in Las Brujas. Dort wurde der Deutsch-Uruguayischer Fachdialog Agrar (DAUA) vorgestellt, ebenso wie Projekte der wissenschaftlich-fachlichen Zusammenarbeit zwischen INIA und Institutionen beider Länder, darunter das Julius Kühn-Institut (JKI). Der Tag endete mit einem Besuch des spezialisierten Zellstoffterminals des finnischen Papierkonzerns UPM im Hafen von Montevideo.
Während des Besuchs stellte DAUA, durch seine Projektleiterin Dagmar Wittine, die Fortschritte in seinen Arbeitsbereichen vor. Dabei hob sie die fachliche Zusammenarbeit, den Wissensaustausch und die institutionelle Vernetzung zur Förderung einer nachhaltigeren Landwirtschaft hervor.
In diesem Rahmen bezeichneten Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Delegation und der beteiligten uruguayischen Institutionen DAUA als verlässlichen Partner und wichtige Referenz für die politische-fachliche-wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Uruguay und Deutschland. Dies spiegelt die gemeinsame Arbeit wider, die die Ministerien BMLEH und MGAP sowie die Forschungsinstitute (INIA und JKI) und andere Akteure beider Länder leisten, um Innovation und Nachhaltigkeit im Agrarsektor voranzubringen.
Diese Tage haben erneut gezeigt, dass internationale Zusammenarbeit gestärkt wird, wenn Wissen und Vertrauen zu konkreten Maßnahmen führen.
Daher ist das Leitmotiv von DAUA: Akteure und Institutionen miteinander zu vernetzen, den Wissensaustausch zu erleichtern und gemeinsame Lösungen für die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen des Agrarsektors zu entwickeln.